Montag, 9. Juli 2007

Grips gegen Chips (II) in Maryland

RybkaGM Jaan Ehlvest [2629] wird Anfang Juli wieder ein Match gegen die zur Zeit stärkste Computerschachengine Rybka austragen. Erneut sind interessante, eher experimentelle Spielbedingungen vorgesehen: Diesmal keine Bauernvorgaben, aber mit doppelt soviel Bedenkzeit (90m+30s) für den menschlichen Meister, und mit gewissen technischen Limits für das Schachprogramm. Insbesondere wird Rybka mit einem nur drei Züge kurzen Eröffnungsbuch und in den sechs Partien immer mit Schwarz antreten.

Die Initiative zu diesem Match kommt vom Organisator IM Larry Kaufman, der seit Jahrzehnten Computerschachprojekte begleitet. Ergebnisse seiner detaillierten Untersuchungen über die Materialwerte von Schachfiguren flossen in die Weiterentwicklung Rybkas ein. Seine Grundidee für das kommende Match beruht darauf, daß nach seiner Auffassung Man versus Machine-Schachwettkämpfe mittlerweile "echte" Handicaps (Figurenvorgaben) erfordern, und einige nicht so drastische Beschränkungen der Computerseite gar nicht mehr ausreichend sind, um einen sinnvollen Zweikampf zu ermöglichen.

Das bleibt abzuwarten. Ehlvest ist zwar nicht mehr in der absoluten Spitze, aber in den Top-100 der Welt. Und wie jeder Großmeister verfügt er bespielsweise - wie L.Kaufman treffend ausführt - über umfassendes Eröffnungswissen aus 500 Jahren Schachgeschichte, während Rybka jeweils nach drei Eröffnungszügen das Rad in Echtzeit neu erfinden muß. Im vorigen Wettkampf im März gab Rykba zwar stets einen Bauern vor, aber Ehlvest (immer mit Schwarz) war anfangs noch gar nicht gut auf das elektronische Schachmonster eingestellt: 0,5-4,5 nach fünf Partien. Aber dann bewies er große Kampfmoral, setzte das schon verlorene Match mit Energie fort und holte einen Sieg und zwei Remis in den letzten drei Partien.

Vorläufiger Termin ist 5. bis 9. Juli 2007, Spielort Potomac (USA). Es wird spannend!

Webseiten zum Thema:
Matchangebot/Bedingungen
aktuelle Ankündigung
Jaan Ehlvest (Wikipedia)
Rybka
Matchblog (zum vorigen Match)
FIDE Top 100
CCRL (Enginerangliste)
CEGT (Enginerangliste)
The Evaluation of Material Imbalances von Larry Kaufman


Nachtrag: Das Match ist vorüber. Ehlvest gelangen drei Remis und Rybka erzielte drei Siege - Endstand 1,5-4,5.
EhlRyb-2 (pgn, 4 KB) PGN der 6 Partien

Freitag, 8. Juni 2007

The Ultimate Freeware Challenge (Ergebnis)

AlaricColossus_UCIDelfiNaum

Der Sieger heißt Naum 2.0! Die Reihenfolge in der Turniertabelle entspricht gewissermaßen der Papierform, also dem was anhand der Ratings welche die Teilnehmer in Engineranglisten haben, zu erwarten war. Bei der geringen Partienzahl war dieser Ausgang nicht selbstverständlich:
TUFC-Tabelle

Die Elozahlen sind Mittelwerte aus den Wertungen von CCRL und CEGT (bei Colossus von Version 2007a). Fritz hat die Performancedifferenzen ausgerechnet. Naum 2.0 scorte besser als im allgemeinen und besiegte alle drei Gegner mit je 1,5/2. Alaric und Delfi zeigten sich gleich stark: Sogar die Feinwertung ist identisch.

Schreckliches Turnierpech hatte offensichtlich Colossus: Unterperformance um 333 Elo. Daß der einzige Teilerfolg in einem Remis gegen den Turniersieger besteht, wird da kaum ein Trost sein. Ich habe danach die Turnierkonfiguration und die Recheninfos kontrolliert: kein technischer Fehler erkennbar. Das kann eben über nur 6 Partien manchmal vorkommen, aber ist statistisch bedeutungslos.

Die Partien zum Downloaden:
TUFC-Partien-CBV (cbv, 26 KB) Format für Fritz/ChessBase mit Partieprofildaten
TUFC-Partien-PGN (pgn, 37 KB) mit Recheninfos im alten Textformat

Donnerstag, 7. Juni 2007

The Ultimate Freeware Challenge (Vorschau)

Im Spitzensport stehen die Topstars im Vordergrund. Ihnen gilt immer die größte Aufmerksamkeit der Medien und des Publikums. Im Computerschach ist das genauso. Unterhalb eines gewissen Rankings, grob gesagt vielleicht von Rang 11 abwärts, werden Engines zwar auch noch wahrgenommen - typische Ranglisten umfassen mindestens 20, oft sogar 60 und mehr verschiedene Engines - aber sie stehen doch eher im Schatten der Top Ten. Die stärksten werden mehr besprochen, mehr für Tests und Analysen herangezogen, mehr Partien von ihnen werden kommentiert...

Deshalb möchte ich zur Abwechslung vier gute Engines aus dem oberen Mittelfeld anhand eines kleinen Turnieres darstellen. Diese Ultimate Freeware Challenge wird rein nach meinem persönlichen Geschmack mit Teilnehmern besetzt, die ich aus irgendwelchen Gründen mag und/oder die mir in letzter Zeit positiv auffallen:

Alaric 704 von Peter Fendrich (Schweden) ist eine neue Engine, die heuer mit Version 702 einen starken Erstauftritt hinlegte. Der Programmierer hat aber schon 10 Jahre Erfahrung im Computerschach mit seiner vorigen Engine "Terra" gesammelt. Derzeit befaßt er sich mit dem Endspiel (Bitbases). Alaric macht auf mich den Eindruck einer Qualitätsengine mit Aufwärtstrend.

Colossus 2007b ist eine auferstandene Legende im Computerschach, vom selben Programmierer Martin Bryant (Großbritannien) der in den Achtzigern die gleichnamigen Schachprogramme für diverse Homecomputer schrieb. Colossus Chess UCI hat seit dem Neustart (2005) kontinuierlich Fortschritte gemacht.

Delfi 5.1 von Fabio Cavicchio (Italien) ist seit 2003 Italienischer Computerschachmeister in Serie. Neuerdings unterstützt die Engine auch das UCI-Protokoll. Neben der kostenlosen Version gibt es eine Trainerversion zum Kaufen, die menschliche Übungsgegner simuliert. Delfi arbeitet bereits seit längerem mit einer eigenen kleinen Endspieldatenbank.

Naum 2.0 ist die letzte Freeware-Ausgabe einer relativ neuen Engine. Aber sie war schon so gut, daß ihr Schöpfer Aleksandar Naumov (Kanada) sie ab der weiter verbesserten Version 2.1 zu vermarkten begann. In einem 64 Bit/4 CPU-Ranking belegt diese derzeit den 4. Platz! Aber auch Naum 2.0 ist sehr stark und der Favorit für dieses Viererturnier.

Obwohl diese vier innerhalb der Computerkonkurrenz 200 bis 300 Elo unterhalb der Topengines rangieren, sind sie immer noch stark genug um jeden Großmeister ins Schwitzen zu bringen. Und wer gar keinen Titel hat, der hat bei diesen Engines auch gar keinen Auftrag. - Die Spielbedingungen sind: Doppelrundig, also insgesamt zwölf Partien, und technisch gesehen im Prinzip mit den Blivorix-Einstellungen,

AthlonXP@1200 MHz, Windows 98SE
96 MB für Zugumstellungstabellen je Engine
einheitliche neutrale Eröffnungsbücher:
Xmas2640.abk, Xmas2640-12.ctg
Drei- und Viersteiner-Endspieltables auf USB-Stick
Turm gegen Turm-Fünfsteiner auf Festplatte
48 MB für Tablebase-Cache, soweit konfigurierbar
(Colossus und Naum benutzen die Nalimov-Tbs.),


aber mit dem Unterschied einer Bedenkzeit von 25m+5s, das ergibt rund eine Stunde insgesamt pro Partie.

Ergebnis folgt.

Montag, 12. März 2007

Schachcomputer: Schwachmaten und Helden (3)

Mit dem Mach II machte Fidelity 1987 einen Qualitätssprung: Das erste 16 Bit-Gerät dieser Firma, und auch das erste mit Zugumstellungstabellen (engl. hash tables). Für damalige Verhältnisse waren die taktische Geschwindigkeit und das Können im späten Endspiel hervorragend. Als Gegner seines Besitzers zeigte sich das Gerät als mächtiger Kontrahent, der von einem titellosen nur selten zu bezwingen war. Es ist verblüffend, wie PC-Schachengines in Sekundenschnelle die Schwächen solcher an sich guten Produkte aufdecken können.

In der vierten Matchpartie gegen Hiarcs 9 hatte der Mach IIc sehr unschön vor eine halboffene Linie rochiert und im weiteren Verlauf keinerlei Gespür für die Gefahr gezeigt. Die Stellung nach 16...Tae8:


diagram courtesy of http://chessup.net/

Es folgte 17.Lf3 exf5 18.Txg7+! mit Mattankündigung.

Auch die restlichen Altmeister konnten die Erfolgsbilanz nicht mehr verbessern. Wie schon gesagt, war das auch kaum zu erwarten, aber der Mephisto Lyon 16 Bit hat mich dann doch etwas enttäuscht: Nicht weil er viermal verlor, sondern weil er dabei überhaupt nichts zeigte. Dann wollte er zum Überdruß noch, trotz eingeschaltetem Aufgeben, in dieser Stellung mit dem nackten König immer noch weiterspielen:


diagram courtesy of http://chessup.net/

In der 52. und letzten Partie des Experimentes kam noch einmal Spannung auf. Mephisto Risc, der Weltmeister von 1991, konnte die Bewertung von Rybka 1.0 beta phasenweise in den Minusbereich drücken.


diagram courtesy of http://chessup.net/

Risc zog 14...Sf5, und die Waage begann sich zu Rybkas Gunsten zu neigen. Besser wären 14...Sc4 oder einfach 14...cxd5 gewesen. Das Ehrentor blieb aus.

Download der Partien:
Schacos_2007 (cbv, 32 KB) (CBV für Fritz / ChessBase-Progs)
SC2007PGN_eng-infos (zip, 24 KB) (PGN mit Recheninfos, altes Format)
SC2007PGN_movesonly (zip, 11 KB) (kompakte PGN ohne Kommentare)

Schachcomputer: Schwachmaten und Helden (2)

Die ersten acht von insgesamt 13 Schachcomputern wurden von den gegnerischen Engines, wie nicht anders zu erwarten, förmlich abgeschlachtet. 10 Halbzüge irgendeiner (halbwegs) zeitgemäßen Schachengine waren ihnen meilenweit voraus. Das erschütternde: Den anderen fünf zum Teil seinerzeit sauteuren Modellen und Modulen der Top-Kategorie erging es auch nicht besser, eher schlechter! Letztere verloren zu Null, während in der Gruppe der schwächeren Geräte wenigstens zwei glorreiche Remis gelangen.

Das Gesamtresultat lautet somit 1:51.

Beim ersten Opfer, dem Mephisto II-Brikett, fiel mir wieder eine seiner Schwächen auf: Extreme Schlaglust der Bauern, gerne auch aus dem Zentrum heraus nach außen. In folgender Stellung kam das schwarze Kästchen gleich mit dem ersten berechneten Zug 9.dxc5? in deutlichen Nachteil:


diagram courtesy of http://chessup.net/

Yace erwiderte zur großen Überraschung 9...Lg4, was Schwarz nach 10.Dxg4 Lxc3+ einen Qualitätsvorteil einbrachte. In dieser Tonart ging es vorerst weiter, mit einer Reihe an sich recht schöner Geräte wie beispielsweise Turbo 16K oder Super Enterprise. Leider ging auch ein großer Star von 1984/85, der Super Constellation, glanzlos unter (gegen Ruffian 1.0.5). - Ich möchte die Schmach dieser chancenlosen Zermalmungen gar nicht weiter breittreten.

Für den ersten Lichtblick sorgte Fidelitys Holzapparat Elite Avantgarde, ein Modell von 1985 mit einer 8 Bit-CPU (6502) auf 5 MHz. Es errang ein Remis gegen den Chess Tiger 14.0. Dabei sah es in der Partie zuerst gar nicht so gut aus:


diagram courtesy of http://chessup.net/

Avantgarde spielte nun 14.Tfb1: Der falsche Turm. Besser war 14.Tab1, um dem Röntgenblick des Lg7 auszuweichen. Nach 14...Db8 15.Da3 Tb6 16.Te1 wirkte sich das so aus:


diagram courtesy of http://chessup.net/

16...Sxe4! Trotz dieses gefährlichen taktischen Schlages hielt der heldenhafte Fidelity-Computer stand und remisierte schließlich mit drei Leichtfiguren gegen zwei Türme: Stellungswiederholung im 39.Zug. Bravo!

Gleich im nächsten Wettkampf, Sphinx Dominator (6502/4 MHz) gegen Naum 2.0, folgte der zweite - und leider letzte - Teilerfolg des Museumsteams. In einer abtauschfreudigen Partie entstand bereits im 30.Zug ein reines Bauernendspiel, das der Dominator gut behandelte. Ganz perfekt dürften es beide nicht gespielt haben. Eine kritische Stellung (Naum war soeben mit 39...Kf3 eingedrungen):


diagram courtesy of http://chessup.net/

40.e4! Die einzige Chance. Naum griff mit 40...Kxe4 zu, und wie mir Computeranalysen bestätigten, ist es jetzt nach 41.Ke2 remis. Es folgten noch 19 Züge eines Tanzes der Könige bis zum amüsanten Friedensschluß durch Patt. Allerdings hätte Naum mit 40...Kg2 einen aussichtsreichen Gewinnversuch unternehmen können (die Bauern in e und h würden im 44.Zug beide umwandeln).

Download der Partien:
Schacos_2007 (cbv, 32 KB) (CBV für Fritz / ChessBase-Progs)
SC2007PGN_eng-infos (zip, 24 KB) (PGN mit Recheninfos, altes Format)
SC2007PGN_movesonly (zip, 11 KB) (kompakte PGN ohne Kommentare)

Schachcomputer: Schwachmaten und Helden (1)

Von Ruhm und Glanz ist wenig über. Schachcomputer aus der goldenen Ära, die kaum länger als ein Jahrzehnt dauerte und vor etwa fünfzehn Jahren zu Ende ging, sind Objekte der Technik-Nostalgie geworden. Von ihrer Spielstärke haben sie nichts eingebüßt - aber sie wurden längst von PC-Schachsoftware um hunderte Elopunkte abgehängt. Viele unserer Sammlerstücke waren einem Hobbyspieler schon überlegen, zum Teil sogar starken Klubspielern vom Erfolgspotential her ebenbürtig. Doch es besteht ein großer, nicht leicht erfaßbarer Rückstand auf die Leistung aktueller Schachprogramme. Mit einer Serie experimenteller Zweikämpfe wollte ich Material sammeln, das diesen Fortschritt illustrieren kann.

Die Methode dazu: 13 höchst unterschiedliche Geräte spielten je vier Partien gegen diverse gute Schachengines. Als Kompromiß zwischen Zeitaufwand und Partienzahl waren die Schachcomputer auf Stufen mit etwa 45 bis 60 Sekunden je Zug, bzw. entsprechende Zeitkontrollen, eingestellt. Besonders die alten Modelle haben übrigens oft und gerne deutlich mehr als die vorgesehenen Durchschnittszeiten verbraucht. Der Rechentiefeunterschied dieser Stufen zur Turnierstufe 40/2h ist im Mittel geringer als ein Halbzug (bei jetzt aktuellen Programmen wäre er deutlich größer als ein Halbzug).

Die modernen Gegner wurden auf eine Rechentiefe von zehn Halbzügen fixiert, außer Hiarcs 9 (T9). Je nach Stellung, Computer und Engine beträgt der Zeitbedarf dafür meistens nur einige Sekunden, zum Teil sogar nur Zehntelsekunden je Zug. Trotzdem stellt das für die Oldies eine übermächtige Herausforderung dar, denn deren Tiefen lagen typischerweise eher bei fünf bis sieben Halbzügen, im Endspiel vielleicht etwas mehr. Nur der Mephisto Risc zeigte vereinzelt ebenfalls zehn oder gar elf Halbzüge an.

Die Museumsstücke eröffneten je eine Testpartie mit 1.e4 und 1.d4, und hatten mit Schwarz auf 1.c4 und 1.Sf3 zu erwidern. In einigen Fällen habe ich ein wenig mit Einstellungen experimentiert (dann ist das beim Gerätenamen notiert), was aber keine besonderen Eindrücke vermittelte. PC-seitig kamen die neutralen mitteltiefen Xmas-Testbücher zur Anwendung.

Download der Partien:
Schacos_2007 (cbv, 32 KB) (CBV für Fritz / ChessBase-Progs)
SC2007PGN_eng-infos (zip, 24 KB) (PGN mit Recheninfos, altes Format)
SC2007PGN_movesonly (zip, 11 KB) (kompakte PGN ohne Kommentare)


In den nächsten beiden Einträgen sind einige Kommentare und Stellungsbeispiele zu finden.

Samstag, 24. Februar 2007

Delfi 5.1-Blivorix 46 (2640)

Delfi 5.1 erzielte eine Prozentleistung von 46,1% (35,0/76)(*) und erhält somit einen Blitzvorschauindex von 46. Das Ergebnis entspricht einem voraussichtlichen Rating von ca. 2640 nach Blivorixniveau, oder auf Höhe der vorigen Version 5.0.

*) Das Resultat aus Delfi 5.1 vs. 5.0 (1:3) wurde aus der Berechnung herausgenommen.

Die beste Neuerung bei Delfi 5.1 ist die Unterstützung des UCI-Protokolls, wodurch die Anwenderzahl der Engine steigen wird. Unter den beiden für den Blivorix genutzten Schachoberflächen gab es damit keinerlei Probleme im Test. UCI funktioniert auch in mehreren anderen Schachprogrammen ohne zusätzliche Adaptersoftware.

Es gab Detailresultate aller Art, darunter zwei 0:4 gegen Rybka 1.0 Beta und Fritz f.F.4, aber beispielsweise auch einige schöne Schwarzsiege gegen starke Gegner wie Spike 1.2 oder Ruffian 1.0.5.

Delfi greift nicht auf die Nalimovs zu, hat aber eine kleine Menge an eigenen Endspieltables (Bitbases), die offenbar recht effektiv genutzt werden. Am Ende einer schweren Partie gelang es dem Testkandidaten mit etwas Glück des Tüchtigen(*), seinen Widersacher bei einem Fehler zu ertappen.

Spike 1.2 Turin hatte zuvor mehrfach mit 0.00 bewertet und gerade 63.Ke7? gezogen (-0,30, Tiefe 14). Delfi erwiederte einfach 63...Kxf5 mit Springeropfer (-1,65/17): Schwarz wird auch den Bh3 abholen, und der verbleibende weiße Springer kann nicht beide Freibauern aufhalten.

*) 5 Sekunden später wäre Spike zugunsten von 63.Sc5 abgewichen
  diagram courtesy of http://chessup.net/

3n4/4K3/8/p4P2/N4k1p/7P/8/8 b - - 0 63

[Event "Blivorix-04_Delfi_51"]
[Site "Schrotty"]
[Date "2007.02.23"]
[Round "4"]
[White "Spike 1.2 Turin"]
[Black "Delfi 5.1"]
[Result "0-1"]
[ECO "D27/22"]
[EventType "blitz"]

1. d4 d5 2. Nf3 e6 3. c4 dxc4 4. e3 Nf6 5. Bxc4 c5 6. O-O a6 7. Bb3 Nc6 8. Nc3
cxd4 9. exd4 Be7 10. Re1 O-O 11. Bf4 Na5 12. Bc2 b5 13. Bg5 Bb7 14. Qd3 g6 15.
Bh6 Re8 16. Ne5 Rc8 17. Rad1 b4 18. Na4 Qd5 19. f3 Rc7 20. Bb1 Nc6 21. Bf4 Nxe5
22. Bxe5 Rc6 23. Qd2 Nd7 24. Be4 Qxa2 25. Ra1 Qc4 26. Qe3 Qb5 27. Bxc6 Bxc6 28.
Red1 Qd5 29. Rdc1 Bb5 30. b3 f6 31. Bg3 e5 32. Rd1 exd4 33. Rxd4 Qf7 34. Re1
Nc5 35. Rxb4 Nd3 36. Rxb5 Nxe1 37. Rb8 Rxb8 38. Bxb8 Nc2 39. Qc3 Qe6 40. Bg3
Nb4 41. Qc4 Kf7 42. Kf1 Qxc4+ 43. bxc4 Ke6 44. Ke2 a5 45. Bf2 h5 46. g3 g5 47.
Be3 Bd6 48. c5 Be5 49. Nb6 Kf5 50. Bd2 Bd4 51. Be3 Bxe3 52. Kxe3 Nc6 53. h3 h4
54. gxh4 gxh4 55. f4 Nd8 56. Na4 Ke6 57. Nc3 Kd7 58. Ke4 Kc6 59. Kf5 Kxc5 60.
Kxf6 Kd4 61. Na4 Ke4 62. f5 Kf4 63. Ke7 Kxf5 64. Kxd8 Kf4 65. Nb6 Kg3 66. Nc4
a4 67. Kd7 Kxh3 0-1

Infos über den Blitzvorschauindex:
Grundidee
Testbeschreibung

User Status

Du bist nicht angemeldet.

tägliche Schachaufgaben


Zug per Maus eingeben.
besten Dank an: shredderchess.de

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